Gepflegtes Äußeres

Für ein gepflegtes äußerstes benötigt man keine Designer-Klamotten, auch nicht den neuesten Schrei. Viel mehr sollte man auf ordentliche und saubere Kleidung achten. So wie ein harmonisches Feng Shui in Räumen für Ausgeglichenheit sorgt, so sorgt ein gepflegtes Äußeres für positive Energie.

Echter Schmuck erzeugt ein hervorragendes Feng Shui. Jedoch sollte damit nicht übertrieben werden. Oftmals genügt eine schöne Kette oder ein schönes Armband. Besonders zu viel Goldschmuck erzeugt für im Frühling oder in Holz-Jahren Geborene negative Energie.

Etwas molliger Menschen haben eine glückliche Zukunft vor sich. Dünnere Frauen gelten in China als sicheres Zeichen für Unglück. Auch reiche Chinesen weisen eine fülligere Figur auf. Jedoch sollte stets auf gute Kleidung geachtet werden.

Nicht umsonst gibt es das Sprichwort: Kleider machen Leute. Wem würden Sie eher vertrauen ? Einem hässlichen kleinen, schlecht gekleideten  – oder einem gut gekleideten Mann der auf sein Äußeres achtet?

Gerade bei Geschäftsleuten ist es ein No-Go wenn sich der Geschäftspartner zu leger oder extravagant kleidet. Es sollte schon ein moderner Anzug von guter Qualität sein. Bei den Frauen ein hochwertiges Kostüm.

Dennoch spielen außer der äußeren Erscheinung auch die Frisur sowie gute Umgangsformen eine Rolle. „Wie es in den Wald schallt – so schallt es zurück“. Diese Redewendung kommt nicht von ungefähr. Ein Geschäft, in dem es nur schlecht gelaunte Verkäuferinnen gibt, hat weniger Erfolg als gut ausgebildete und höfliche Verkäuferinnen.

„Der Ton macht die Musik“. Man sollte stets darauf bedacht sein sein Gegenüber so zu behandeln, wie man es selbst gerne hätte und ist die Kleidung auch perfekt – kann nichts mehr schiefgehen.

Optimale Schlafrichtung

Für die günstigste Schlafrichtung sollte man seine beste Himmelsrichtung (siehe Geburtsjahr) anhand der KUA-Zahl ausfindig machen. Nicht alle Menschen sind gleich und was für den einen optimal ist, ist für den anderen verkehrt.

Ist das bestimmte Zimmer schon anderweitig belegt oder kann aus irgendeinem Grund nicht als Schlafzimmer genommen werden, wählt man einfach die zweitbeste Himmelsrichtung. Das Bett sollte immer so stehen, dass der Kopf in eine günstige Richtung zeigt.

So ist gewährleistet, dass man in den Genuss von gutem Feng Shui kommt. Das Bett darf aber nicht direkt unter einem Balken stehen. Die Füße sollen nicht auf eine Tür weisen – ebenso wenig auf die Toilettentür zeigen. Auch darf die Kopfseite des Bettes nicht direkt unter einem Fenster stehen.

Es ist nicht so schwer das Bett in die günstigste Himmelsrichtung zu schieben. Alleine die Umstellung des Bettes bringt positive Energieströme hervor. Oft bewirkt auch ein neues Bett, oder neue Möbel fürs Schlafzimmer einen besseren Energiefluss wie früher.

Fall kein Zimmer mit der optimalen Himmelsrichtung zur Verfügung steht, so sollte man die meiste Zeit die man in der Wohnung verbringt, in dem Zimmer verbringen, welches in unserer Himmelsrichtung liegt. Somit bekommt man weniger Energie entzogen – als man negative aufnimmt.

Das Bett darf niemals frei im Raum stehen, da somit der Schutz einer Wand entzogen wird. Auch sollten die Möbel nicht zu dunkel und wuchtig wirken. Dies würde unbewusst erdrückend auf die Partnerschaft ausstrahlen, da das Schlafzimmer gleichzeitig eine Partnerschaft spiegelt.

Ein harmonisch eingerichtetes Schlafzimmer mit schönen Dekorationsstoffen, gedämpften Licht steigert die positive Energie die sich auf die Partnerschaft auswirkt.

Reinigung

Beim obligatorischen Säubern der Räume werden diese nicht nur von Schmutz und Dreck gereinigt, sondern auch von ungesunder stagnierender Energie. Oftmals wirken Räume trotz dieser Reinigung noch muffig oder drückend auf uns. Dies kann man hauptsächlich in alten Häusern empfingen, wo schon Generationen gelebt haben.

Viele sind so empfindsam, dass sie beim Betreten eines bestimmten Raumes negative Energie spüren. Vielleicht starb jemand in diesem Raum, oder etwas schlimmes ist passiert. Aus diesem Grund sollte nicht nur materiell gereinigt, sondern auch energetisch mit einem Ritual gereinigt werden.

Generell sollte unbedingt altes Mobiliar durch neues ersetzt werden, wenn man nicht gerade an dem Tisch von Oma oder dem Stuhl von Tante Emma hängt. Eine persönliche Signatur der Räume, wenn es sich nicht um einen Neubau handelt, wird durch Streichen der Wände sowie Reinigungsspray in Fußleisten und allen Ecken gemacht.

Zitronen- und Orangenöl mit Wasser verdünnt riecht nicht nur gut, es erfüllt auch seinen Zweck um alte muffig Gerüche zu vertreiben und stagnierende Energien zu vertreiben. In einem Zerstäuber ist dies leicht zu handhaben.

Auch die fünf Elemente stehen uns symbolisch bei einer Reinigung zur Seite. Ein Tablett mit Kerzen und Blütenblättern mit einer silbernen Wasserschale ist ein Beispiel für die Zusammensetzung der fünf Elemente und dieser Dekorationsgegenstand sind auch noch hübsch aus.

Elemente bezogene Komponenten sind:

Holz

  • Ätherische Blüten und Früchte, Salbei
  • Schalen von Zitrusfrüchten
  • Gegenstände in Blau und Grün
  • Baumwolle, Leinen und Kunstseide
  • Gegenstände aus Holz

Feuer

  • Statuetten von Mensch und Tieren
  • Leder, Knochen, Federn
  • Kerzen
  • Elektrische Lampen und Öllampen
  • Wolle, Seide
  • Dreieckige Grundform
  • Gegenstände in Rottönen

Erde

  • Lehm, Ton oder Erdreich
  • Gegenstände in Geld oder Erdtönen
  • Viereckige Grundform
  • Keramische und irdene Figuren
  • Fliesen, Kacheln, Gefäße

Metall

  • Salz und Bittersalz
  • Felsen und Steine
  • Kristalle
  • Gegenstände in Weiß oder hellen Pastelltönen
  • runde Grundform

Wasser

  • Spiegel
  • Gegenstände in Schwarz
  • dunkle Farbtöne
  • frei fließende Grundform
  • reines, klares Wasser
  • Gegenstände aus Kristall, Glas
  • Kerzenleuchter, Schalen, Vasen

Der Phantasie der Zusammenstellung sind keine Grenzen gesetzt. Dazu spricht man ein Reinigungsritual. Entweder selbst verfasst oder nicht.

Wäscheräume und Garagen

Oft werden Wäscheräume und Garagen stiefmütterlich behandelt. Man beachtet sie kaum. Meist sind sie vollgestopft, schlecht beleuchtet und unordentlich. Im Feng Shui wird jeder Raum gleichwertig behandelt. Deshalb sollte man der Garage und dem Wäscheraum mehr Beachtung schenken.

Der Wäscheraum sollte direkt neben den Schlafzimmern liegen, da da die meiste Wäsche anfällt. Am sinnvollsten verfügt er über genügend Fläche, Regalen, Bügelbrett und Bügeleisen sowie ein Bereich zum Sortieren und Aufhängen. So ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet.

Befindet sich der Wäscheraum nicht neben den Schlafzimmern und ist er von der Wohnung abgegrenzt, bringt man am besten Symbole an den Wänden an, die man gerne sieht wenn man den Raum betritt. Waschmaschine und Trockner bringt man am besten in einem Einbauschrank unter, damit man sie nur bei Gebrauch sieht.

Am besten streicht man den Wäscheraum in einer ausgefallenen Farbe, hängt schöne Poster oder Bilder an die Wand und dekoriert ihn mit Sachen die man gerne mag. Das wiederum erzeugt ein Wohlgefühl in uns, das nicht nur das Shi verbessert, sondern auch zur Leichtigkeit verleitet, um die Wäsche zu versorgen.

Früher benutzte man zur Beförderung Pferde und Kutschen. Der Stall war separat vom Haus. Dies ist auch heute noch der Fall und deshalb eine gute Idee, weil dadurch eine reinere Luft in der Wohnung ist und ein ruhigerer Shi-Fluss gewährleistet wird. Gefährliche Abgase kommen erst gar nicht ins Haus.

Sollte die Garage mit dem Haus verbunden sein – dann läßt man am besten das Garagentor einige Minuten auf, damit keine Abgase ins Haus gelangen. Räume über der Garagen können Arbeits- oder Spielzimmer sein, jedoch kein Schlafzimmer, weil dies ungünstig für unseren Schlaf wäre.

Die Garage sollte immer genügend freien Platz für unser Auto sowie sauber und aufgeräumt sein. Die Einfahrt darf nicht durch Spielsachen oder andere Gerätschaften blockiert sein, sonst ärgert man sich immer diese wegräumen zu müssen.

Wichtige Dinge für kleinere Reparaturen oder nicht zu große Ersatzteile bringt man am besten in einem Regal an der Wand unter, damit man sie leichter finden kann. Andere Dinge kann man in einer Kiste unterbringen. Jedoch sollte die Garage nicht zu viel Dinge aufweisen, denn sonst verliert man den Überblick.

Mobiliar und Ausstattung

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Ihrem Zuhause und der Sicherheit, die Sie in der Welt empfinden. Besonders Schlafzimmer sollten behaglich und sicher sein, damit wir uns vom täglichen Allerlei erholen können und neue Kraft tanken.

Schlafzimmermöbel sollten ohne scharfe Ecken und Kanten sein, weil man sich nicht nur daran verletzen könnte, sondern weil sie im Feng Shui Giftpfeile erzeugen die negativ auf unsere Erholung einwirken. Auch Spiegel sind äußerst ungünstig, weil Unruhe erzeugen und somit zur Schlaflosigkeit führen.  Sie aktivieren die Energie die uns nicht zur Ruhe kommen lässt.

Viele Schlafzimmer sind gleichzeitig auch Ankleidezimmer, weshalb ein Spiegel schon seine Berechtigung hat. Am besten verhängt man ihn, damit man abends gut schlafen kann. Morgens wird er dann wieder „geöffnet“ um seinen Zweck zu erfüllen.

Besitztümer wie Dekorationsgegenstände, Bilder, Möbel sind „lebendig“, sie rufen in uns eine positive oder negative Reaktion hervor. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig keine Erinnerungsstücke oder Gegenstände im Schlafzimmer zu haben, die uns an traurige oder schlimme Ereignisse erinnern. Denn dadurch kreisen unsere Gedanken immer um diesen Gegenstand und wir finden keine Ruhe.

Gerade Erinnerungsstücke, die uns an den Ex-Mann oder Frau erinnern sollten nicht im Schlafzimmer sein, da man unbewusst noch an den Partner gebunden ist und somit keine neue Verbindung eingehen kann. Am besten wirft man die Sachen weg um ein Neubeginn zu starten oder legt sie in eine Kiste in den Keller.

Das Schlafzimmer sollte harmonisch eingerichtet sein. Der Einrichtungsstil spielt keine Rolle. Vielmehr geht es darum das wir uns darin wohlfühlen. Eine neue Farbe an der Wand, ein neues Bett oder ein schönes Bild können uns ins positive Gleichgewicht bringen.