Autos

Unsere Persönlichkeit wird durch unser Auto reflektiert. Ist das Auto nicht sauber, dreckig und unordentlich – so deutet dies auch auf ein unordentliches Haus hin. Es ist eine Spiegelung zu uns selbst.

Autos werden zu Miniwohnungen. Wie oft sieht man in Autos Lebensmittel, Getränke, Decken, Bücher, etc. liegen. Diese Unordnung bringt negatives Shi zu uns und führt oft zu negativem Handeln, was wiederum Unfälle herbeiführt.

Symbolisch gesehen werden Autos im Feng Shui mit den vier himmlischen Tieren verglichen. Hinten etwas größer und an den Seiten geschützt. Autos mit einem offenen oder niedrigen Heckteil machen uns unsicher. Ebenso ein Kleinlaster, dessen Ladung herunterfallen könnte.

Unsere Schildkrötenposition wird durch Aufkleber am Heckteil gestärkt. Blöde Sprüche oder schlecht zu lesende Aufkleber sollten vermieden werden, weil ansonsten der Hintermann dichter auffährt. Auf der Windschutzscheibe sind Aufkleber zu vermeiden, da sie uns ablenken würden. Ebenso befestigte Glücksbringer, die hin- und herschwanken.

Die Farbe unseres Autos sollte zur Farbe unseres chinesischen Tierzeichens passend sein. Z.B. das Tierzeichen Metallratte. Hier wäre die Farbe schwarz sowie die Metallfarben weiß, silber und gold günstig, da diese zu dem Element Metall passen.

Bei Nummernschildern wird im Feng Shui oftmals auf die Aussprache im Chinesischen geachtet. Die Zahl vier klingt wie das Wort Tod und steht somit auch für Unglück. Hingegen die acht klingt wie das Wort Glück und ist daher sehr beliebt. 88 steht für Doppelglück und 888 ist somit das Höchste der Gefühle.

Stets muss im Auto auf Frischlust geachtet werden, damit der Fahrer nicht müde und unkonzentriert wird. Hierbei kann man auf ätherische Öle zurückgreifen, die nicht nur gut riechen, sondern auch unsere Stimmung heben. Z.B. Rosen,- Zitronen-, Nelken-, oder Rosmarinöl.

Straßen

Es gibt unterschiedliche Straßenverläufe die auch unterschiedlich auf die Bewohner der angrenzenden Wohnungen und Häuser wirken.

Eine Sackgasse erscheint im ersten Moment günstiger als eine Schnellstraße, Überführung oder eine gebogene Straße. Jedoch ist es sehr ungünstig wenn der Verlauf einer Sackgasse direkt auf eine Eingangstüre zeigt. Um dies zu verbessern, pflanzt man eine oder mehrere Hecken vor der Eingangstüre. Auch eine Veranda mit seitlichem Eingang begünstigt ein positives Shi.

Wohnt man an einer gewundenen Straße, die sanft geschwungen ist, scheint sie dieses Haus zu umarmen. Dies ist eine sehr günstige Position im Feng Shui. Bei einem gebogenen Straßenverlauf ist die Position des Hauses ungünstiger, welches in der Kurve am nächsten liegt.

Abhilfe schaffen konvexe Spiegel an der äußeren Kurve. Außerdem wäre es sinnvoll blickdichte Vorhänge und Rollos anzubringen, damit die Scheinwerfer der vorbeifahrenden Autos nicht im Minutentakt die Zimmer erhellen. Dies führt nicht nur zur dauerhaften Belastung infolge von Stress und Gereiztheit.

Bei einer Überführung befindet sich das Haus unter dem Straßenverlauf. Dies ist äußerst ungünstig. Zwar können Lichter an den Hausecken die Überführung symbolisch anheben, dennoch fühlt man sich unbewusst bedroht.

Ebenso negativ ist eine Schnellstraße die symbolisch wie ein Messer in ein Haus einschneidet. Die Bewohner fühlen sich gereizt. Ein Außenspiegel sowie farbiges Fensterglas zur Straße hin dämpft die hässliche Aussicht.

Die beste Lage ist ein alleinstehendes Haus mit ruhigem Straßenverkehr. Jedoch ist so eine Lage oft sehr teuer oder reine Glückssache.

Haustypen

Unser Wohlbefinden hängt auch indirekt mit den andern Häusern in einer Straße ab z.B. ein kleineres Häuschen umringt von hohen Gebäuden. Man hat förmlich den Eindruck erdrückt zu werden.

Früher gab es strengere Bauauflagen, dies hatte zur Folge, dass alle Häuser in einer Straße sich optisch glichen. Dies ist heute nicht mehr der Fall. Verschiedene Baustile prägen das Straßenbild. Oft fügen sie sich nicht in den vorherrschenden, harmonischen Gleichklang ein.

Wenn ohne Rücksicht auf den Baustil gebaut wird, wird das Shi zerstreut und somit geht auch der Gemeinschaftssinn unter den Anwohnern verloren. Stammen die meisten Häuser an einer Straße aus der gleichen Epoche und ein architektonisch neuwertiges Haus steht dazwischen, schädigen wir der Energie der Umwelt.

Es gibt verschiedene Hausformen. Mit seinen idealen Proportionen ist der Grundriss eines quadratischen Hauses der beste und positivste Grundriss unter den Häusern. Seine symbolische Form entspricht dem Element Erde, die uns trägt und ernährt. Auch rechteckige Gebäudeformen sind günstig.

Die L-Form eines Hauses ist eher ungünstig, da sie einem „Hackbeil“ ähnelt. Generell sollten Häuser, die einen unregelmäßigen Grundriss haben, nachträglich in eine einheitliche Form gebracht werden. Auch die Ausrichtung einer Hausfront hat Einfluss auf das zirkulierende Shi.

Gebäude die mit ihrer Front nach Norden liegen, bekommen zu wenig Sonne und sind somit symbolisch freudlose Häuser. Hierbei sollte das Haus mit Farben gewärmt werden, damit die Energie nicht stagnieren kann. Positiv hingegen sind Häuser deren Ausrichtung nach Süden oder Südwesten ist.

Sie verfügen nicht nur über eine starke Yang-Energie sondern auch über eine sehr günstige dynamische. Zum Ausgleich sollten kühle Farben bevorzugt werden. Bei Häusern im Westen sinkt der Energiefluss ab.

Antiquitäten

Feng Shui beschreibt das Zusammenspiel der Raumqualität und deren Bewohner sowie den vorherrschenden positiven oder negativen Energieströmen. Auch die Umwelt wird hierbei einbezogen. Wie innen so außen. Ist ein Ungleichgewicht vorhanden – so muss Abhilfe geschaffen werden.

Dies ist die Voraussetzung für ein schönes glückliches Leben. Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von Glück, von der Einrichtung seiner Wohnung oder seines Hauses. Es gibt tausend verschiedene Einrichtungsstile die harmonisch wirken. Ob es sich um den toskanischen, amerikanischen, futuristischen oder um den nostalgischen Einrichtungsstil handelt.

Eine Sonderposition nimmt der Einrichtungsstil mit Antiquitäten im Feng Shui ein, da Antiquitäten schädliche Restenergie vom Vorbesitzer haben kann. Gekaufte Antiquitäten tragen das Schicksal des vorherigen Besitzers. Sie speichern positive oder negative Energie. Ein Möbelstück kann mit äußerst negativer Energie aufgeladen sein.

Da Energie unsichtbar ist, lässt sich dies nicht feststellen und im Falle einer negativen Energie kann sie dem neuen Besitzer nicht nur schaden, sondern auch großes Unglück bringen. Besonders Waffen oder Kanonen aus dem vorherigen Jahrhundert oder früher, sind mit Tod und Leid behaftet.

Gegenstände die über Jahre negativ aufgeladen wurden, strahlen diese Energie auch aus. Unser Umfeld wird unbewusst mit dieser Energie konfrontiert. Um diese negativen Energieströme zu neutralisieren gibt es drei Möglichkeiten.

Die erste Möglichkeit ist die einfachste: Man verschenkt oder verkauft das Möbelstück. Eine andere Möglichkeit ist ein Schutzgebet und Schutzritual. Zu guter Letzt gibt es noch ein Reinigungsritual das auch eingesetzt werden kann.

Almanach

Das Tongshu (Almanach) ist eines der ältesten Bücher der Welt. Es wurde vor 4000 Jahren ins Leben gerufen. Neben der größten Anzahl von Divinationssystemen, enthält es einen Kalender, der auf dem chinesischen Ganzhi- oder Mondsystem aufgebaut wurde und die Tage und Jahreszeiten berechnet.

Der Almanach enthält die günstigsten Termine für Haareschneiden, Hochzeitstermine, Firmengründungen, die Durchführung von Ernte- und Pflanzritualen. Er ist ein Sammelwerk von bestehender chinesischer Tradition und Praktiken.

Häusliche und geschäftliche Termine berechnet man unter Einbezug der fliegenden Sterne. So ist gewährleistet, dass an dem bestimmten vorgesehenen Termin oder Tag günstige Aspekte vorherrschen werden. Ganz besonders bei Hochzeitsterminen kommt eine Berechnung zum Einsatz.

In der chinesischen Geschäftswelt ist ein jährlicher Almanach unerlässlich. Schon Monate vorher wird der bestmögliche Termin für einen Geschäftstermin bestimmt. Kommt dieser nicht zu greifen, wählt man den zweitbesten Tag aus.

Hierbei spielt der Stundenplan eine große Rolle. Auch wenn der Tag feng shui-mäßig günstig wäre, so ist nicht jeder Stunde positiv. Diese Vorgehensweise kann man mit unseren Berechnungen in der Astrologie vergleichen. Auch hier ist nicht jede Tageszeit günstig.

Bei uns sind Sternzeichen ausschlaggebend. Im chinesischen sind es Tierzeichen die für die Berechnungen zugrunde gelegt werden. Der Unterschied hierbei ist, dass im chinesischen jedes Jahr ein Tierzeichen berücksichtigt wird, bei uns jeden Monat ein anderes.